Pz.W. 668

 

 

Baujahr:                   1935

Ausbaustärke:         B alt                                                     

Nutzfläche:              86,57 m²

Erhaltungszustand: 20 %

 

 

Das Panzerwerk 668 bildet die südliche Flanke der Werkgruppe „Litzmann“ und deckte im Verbund mit dem Pz.W. 669 den Graben 701 sowie die Strasse Swiecko – Poznan. Hierbei handelt es sich um eine frühe Anlage aus der Zeit der Nischlitz-Obra-Linie. Leider ist sie durch Sprengungen in einem sehr schlechten Zustand, so dass eine Raumaufteilung kaum noch zu erkennen ist. Einzig die Reste des Eingangsbereichs mit den zwei Eingängen, eines Ruheraumes, daneben zwei kleinere Räume, der Zugang zum Dreischartenturm sowie ein Teil der Decke mit einer Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung sind noch vorhanden.

Ausgestattet war das Werk früher mit einem Dreischartenturm 3P7, einer Schartenplatte 10P7, einer Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung 9P7 und vier Gewehrschartenverschlüssen 48P8. Es muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden, dass die Schartenplatte nicht wie sonst üblich der flankierenden Eingangsverteidigung diente, sondern der Flankensicherung des Werkes. Die flankierende Eingangsverteidigung erfolgte bei diesem Pz.W. durch einen Gewehrschartenverschluss 48P8. Durch die drei restlichen Gewehrschartenverschlüsse 48P8 wurde innerhalb des Werkes der Eingangsbereich mit den beiden Eingängen gedeckt. Das Pz.W. verfügte trotz seiner geringen Größe über eine eigene Energie- und Wasserversorgung, was  die Wichtigkeit dieses Werkes unterstreicht. In unmittelbarer Nähe des Pz.W. befand sich eine Brücke über dem Graben 701, welche heute nicht mehr vorhanden ist. Stattdessen hat man an dieser Stelle einen Damm aufgeschüttet, welcher den Graben durchschneidet.

Zu erreichen ist das Pz.W. aus Richtung Möstchen (Mostki) über einen Waldweg, welcher hinter dem Pz.W. 669 links der Hauptstrasse in südliche Richtung führt. Nach etwa 50 m kann man das Auto stehen lassen und ein weiterer Weg führt wiederum links zum Pz.W. und dann zum Graben 701.

Außerdem befindet sich zwischen den beiden Pz.W. 668 und 669 noch ein Ringstand im Wald.

 

 

 

Die nachfolgenden Aufnahmen entstanden im Sommer 2002. Deshalb ist aufgrund des oftmals dichten Bewuchses um die Anlagen vieles auf den Fotos nicht zu erkennen.

 

 

 

  Direkt an einem Waldweg (in Polen nennen sie diese Wege Straßen) gelegen das Pz.W.668.

Die das Panzerwerk verdeckenden Bäume gab es damals noch nicht

 

 

  So sieht es also aus - nichts als Trümmer.
 

 

  Reste des Eingangsbereichs
 

 

  Reste des Eingangsbereichs
 

 

  ... noch einmal
 

 

 

Links befand sich der Ruheraum und Rechts der Eingangsbereich

 

 

 

 

Reste der Decke mit Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung 10P7

 

 

 

 

gesprengter Ruheraum mit Teilen der Deckenkonstruktion

 

 

 

 

Reste der Decke mit Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung 10P7

 

 

 

 

... in Nahaufnahme

 

 

 

  Aus dieser Perspektive erhält man einen guten Eindruck vom Ausmaß der Zerstörung
 

 

  Blick in die Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung 10P7
 

 

  Blick in die Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung 10P7
 

 

  Das Werk aus einigen Metern Entfernung
 

 

 

Aufstieg zum nicht mehr vorhandenen Dreischartenturm 3P7

 

 

 

 

Aufstieg zum nicht mehr vorhandenen Dreischartenturm 3P7

 

 

 

 

Blick auf den Graben 701 in Richtung Süden

 

 

 

Werkgruppe Litzmann

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