Pz.W. 670

 

Baujahr:                  1935

Ausbaustärke:         B alt                                                   

Nutzfläche:             68,35 m²

Erhaltungszustand:  70 %

 

 

Dieser MG- Schartenstand befindet sich mitten im Ort Mostki, an der Strasse zum Bahnhof. Obwohl direkt an der Strasse, kann man ihn leicht übersehen. Denn auf den ersten Blick sieht es nur wie eine Grundstücksmauer aus. Bei näherer Betrachtung erkennt man aber die Aussparungen  im Beton, zur Aufnahme der Tarnung. Diese sorgte dafür, dass der Schartenstand wie ein Schuppen aussah. Außerdem befand sich neben der Anlage ein Holzschuppen als Unterstand für eine Pak.

Der Zugang erfolgte über zwei Eingänge, die jeweils durch eine Fallgrube gesichert und eine innen liegende Gewehrscharte verteidigt wurden. Die flankierende Eingangsverteidigung erfolgte ebenfalls nur durch eine Gewehrscharte. Alle drei Scharten wurden mit Hilfe eines Gewehrschartenverschlusses 48P8 verschlossen.

Im innern befanden sich ein Bereitschaftsraum, ein Ruheraum sowie ein Nachrichten- und Führerraum. Des weiterem verfügte das Werk über eine Küche mit eigener Wasserversorgung, einen Vorratsraum mit Notausgang und eine Toilette.

Der hintere Bereich des Bunkers besaß zwei Kampfräume, in denen sich jeweils ein MG hinter einer MG-Schartenplatte 7P7 befand, sowie eine mittig angeordnete Kleinstglocke zur Infanteriebeobachtung 9P7. Beide Kampfräume waren etwa in einem Winkel von 45 Grad zur Längsachse ausgerichtet.

Nach Kriegsende wurde der hintere Teil des Bunkers gesprengt, um an die eingebauten Panzerbauteile zugelangen. Dabei wurden auch Teile der restlichen Deckenkonstruktion zerstört und es ist sehr mühselig die doch sehr kleine Anlage näher zu erkunden.

 

         

 

  Ansicht von der Straße

 

 

  der Eingangsbereich, leicht verschüttet

 

 

Vorderansicht

 

 

 

 

 

 

 

 

  Blick in den stark zerstörten Innenraum

 

 

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