Werkgruppe Moltke

 

Pz.W.814

 

Werkgruppe:      Moltke

Baujahr:              1936/37                       

Ausbaustärke:    B alt

Nutzfläche:         529,04 m²

 

 

Die Werkgruppe „Moltke“ besteht eigentlich nur aus dem Panzerwerk 814.

Das Pz.W. 814 befindet sich an der Landenge zwischen den Seen Cisie und Chycina (Stiller-See und Höllengrund-See), nördlich der Ortschaft Chycina (Weissensee). Das Panzerwerk hatte die Aufgabe diese Landenge sowie die Ufer der beiden Seen gegen einen Feinddurchbruch zu verteidigen.

Ausgangspunkt für die Anfahrt ist Boryszyn (Burschen). Vom Marktplatz fährt man zuerst nach Zarzyn (Seeren), dann durch Pieski (Pieske). Weiter geht es über die Ortschaften Nowe Kursko und Kursko (Kurzig) nach Chycina (Weissensee). Hinter dieser Ortschaft führt die Straße leicht einen Hügel hinauf. Auf der rechten Seite zweigt ein Weg in Richtung einer Ferienanlage ab. Hier bewegt man sich am Zaun entlang und biegt dann nach rechts, weiter dem Zaun folgend, auf einen Feldweg ein. Nun geht es bis zum Waldrand und dann ca. 100 m in den Wald.

Der Grad der Zerstörung an diesem Werk ist immens und eine Erkundung nicht ganz ungefährlich. Eine Raumaufteilung ist an der ehemals zweistöckigen Anlage kaum mehr nachvollziehbar.

Das Panzerwerk verfügte über folgende Bewaffnung:

Außerdem war das Werk mit einem Panzerturm für Infanteriebeobachtung 52P8 ausgestattet.

Als Besonderheit verfügte das Panzerwerk über zwei Hohlgänge von je ca. 50m Länge, welche zu je einem Dreischartenturm 2P7 führten. Die Dreischartentürme waren in der Nähe der Ufer der angrenzenden Seen angeordnet und hatten die Aufgabe, ein Durchbrechen des Feindes von der jeweiligen Uferseite zu verhindern.

Sämtliche Panzertürme des Pz.W.814 wurden gesprengt und die Panzerbauteile entfernt, der Zugang zu den Hohlgängen ist nur noch bedingt möglich und nicht zu empfehlen.

 

der ehemalige Eingangsbereich des Panzerwerkes

 

 

das gesprengte Werk

 

 

 

 

Blick auf das Pz.W.814

 

 

 

 

 

 

 

Erik im Hauptflur des Untergeschosses

 

im Untergeschoss

Teile des gesprengten, südlichen Dreischartenturms 2P7, welcher durch einen der Hohlgänge vom Panzerwerk zu erreichen war.

 

 

... noch einmal aus der Nähe

 

 

südlicher Dreischartenturm 2P7, Reste vom Unterbau des Turms

 

 

 

Die Bauwerke im Detail

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