Pz.W. 594

 

 

Baujahr:                   1938

Ausbaustärke:          B 1

Nutzfläche:              46,18 m²

Erhaltungszustand:   80 %

 

Diesen Regelbau vom Typ 26 erreicht man am besten über das Pz.W. 598. Von hier führt ein Weg in südlicher Richtung direkt am Graben 618 entlang. Die Entfernung beträgt ca. 1,4 km, wobei man nach etwa einem Kilometer zuerst einen Tobrukstand entdeckt, der direkt am Graben liegt. Dieser kleine Regelbau befindet sich in einem sehr guten Zustand und vermittelt sehr anschaulich das Verteidigungskonzept in diesem Bereich. Die angestaute Wasserfläche bietet ein exzellentes Schussfeld ohne Deckung für den Angreifer. Jedoch ist man selbst kaum auszumachen und vor direkten Treffern halbwegs sicher. Das sich anschließende Stellungssystem bietet eine Rückzugsmöglichkeit und die Panzerwerke stabilisieren und stützen die Front.

Hat man nun das Panzerwerk erreicht, sieht man erst einmal einen kleinen Hügel am See. Leider wurde auch dieses Werk seiner wesentlichen Metallteile beraubt und bietet besonders im Bereich der flankierenden Eingangsverteidigung ein trauriges Bild. Durch die Sprengung wurde selbige und der rechte Eingang zerstört. Und nicht nur das. Der rechte Teil der Innenwand vom Eingangsblock kippte in Richtung Ruheraum ab und die aufliegende Decke gab natürlich auch noch nach.

Trotzdem steht der Bunker - und man gelangt auch hier ohne weiteres hinein. Entweder über den linken Eingang oder halt über das „Panoramafenster“. Im Innern sieht man den Ruheraum mit dem Notausstieg und den letzten von drei Gewehrschartenverschlüssen 48P8, welcher den linken Eingang sicherte. Vom Ruheraum geht’s durch einen kleinen Flur zum Sechsschartenturm 35P8, der komplett entfernt wurde. Heute zeugt nur noch der gesprengte Betonschacht vom Aufwand, der betrieben wurde, um gerade mal zwei MG hier unter zubringen.

 

Ein weitere Möglichkeit um zum Panzerwerk zu gelangen, ist der Weg vom Pz.W. 593 aus. Von hier geht man östlich in Richtung Graben 618 und dann am Ufer nördlich. Die Entfernung beträgt hier ca. 500 m.

 


       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
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