Pz.W. 631

 

 

 

Baujahr:                   1936

Ausbaustärke:         B alt

Nutzfläche:              173,71 m²                                     

Erhaltungszustand:  80 %

 

 

Auch dieses Panzerwerk befindet sich an der Straße Rokitnica – Skape. Etwa 2 km hinter der Ortschaft Rokitnica führt ein Waldweg links in den Wald. Nach ca. 200 m gabelt sich der Waldweg. Hier lässt man das Auto stehen und geht einige Meter in nördliche Richtung in den Wald. Über einen kleinen Erdwall steigend, der sich um das Gelände des Panzerwerkes zieht, gelangt man zu diesem. Das Werk selbst befindet sich auf einer kleinen Anhöhe, um das Vorfeld und den in der Nähe befindlichen Graben 607 besser bestreichen zu können. Im Verbund mit dem Pz.W. 642, welches sich in nördlicher Richtung anschließt, hatte das Werk die Aufgabe ein Übersetzen des Feindes über den Graben 607 zu verhindern. In südlicher Richtung schließt sich Pz.W.630 an.

Der Eingangsbereich des Pz.W. 631 besteht aus zwei nebeneinander liegenden Eingängen, welche durch eine flankierende Eingangsverteidigung auf der linken Seite gedeckt wurden. Zur Innenverteidigung besitzt das Werk außerdem drei Nahkampfscharten, die durch Gewehrschartenverschlüsse vom Typ 48P8 gesichert wurden. Im rechten Eingang befand sich außerdem eine Entgiftungsnische, wie man noch heute an den Fliesen erkennen kann. Als Besonderheit sieht man im Bereich der Schartenplatte 7P7 erhebliche Beschädigungen in Folge von Beschuss. Deutlich sind im Beton und auch auf der Stahlplatte die Einschläge von Infanteriemunition zu erkennen.

Aufgrund der fehlenden Fallgrubenabdeckungen ist nur ein Zugang über den gesprengten Sechsschartenturm 20P7 möglich. Von hier gelangt man in einen großen Bereitschaftsraum mit einem Notausgang. Vorsicht, hier ist der ganze Fußboden mit kleineren Betonbrocken übersäht! Geradeaus gelangt man zur flankierenden Eingangsverteidigung  und links geht es in den Hauptflur des Panzerwerkes. Dieser gliedert sich in drei Teile, wobei der mittlere dem Zugang der Versorgungseinrichtungen diente und der hintere zum technischen  Zugang gehörte. Im vorderen Teil geht es rechts in die Wache, mit der davor liegenden Hauptgasschleuse und nach links in den Nachrichten- und Führerraum (teilweise gesprengt). Dem folgen auf dieser Seite ein Ruheraum, sowie die Küche mit dem Vorratsraum. Diesem gegenüber befanden sich der Waschraum und die Toiletten. Vom mittleren Teil des Hauptflures ging es rechts in den Maschinenraum mit Tiefbrunnen und zwei Generatoren zur Stromerzeugung. Die Räume rechts enthielten Wasser- und Kraftstofftanks und es führte hier ein zweiter Notausgang ins Freie. Im hinteren Teil befand sich der technische Zugang, welcher mit einer Stahlplatte verschlossen war.

 

 

 

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Umgebung  des Pz.W.631, im Hintergrund

Trümmerteile des gesprengten Sechsschartenturmes

 

 

  Trümmerteile des gesprengten Sechsschartenturmes
 

 

  Trümmerteile des gesprengten Sechsschartenturmes
 

 

  Kaminöffnung  in der Nähe des Maschinenraums
 

 

  Blick in den gesprengten Sechsscharenturm 20P7 - über den Sechsscharenturm erfolgt heute der Zugang zum Werk, da die entfernten Fallgrubenabdeckungen im Eingangsbereich einen Zutritt dort nicht zulassen.
 

 

  ... noch einmal der Sechsscharenturm aus anderer Perspektive
 

 

  Der Eingangsbereich des Werkes, links erkennt man die flankierende Eingangsverteidigung mit Schartenplatte 7P7, rechts einer der beiden Eingänge.
 

 

  ...Eingangsbereich aus anderer Perspektive
 

 

  Erik vorm Eingangsbereich
 

 

  linker Eingang und flankierende Eingangsverteidigung mit Schartenplatte 7P7 - Pierre beim fotografieren der inneren Nahkmpfscharte
 

 

  ... wie oben
 

 

  Schartenplatte 7P7 der flankierenden eingansverteidigung Sechsscharenturm
 

 

  linker Eingang mit Nahkampfscharte
 

 

  rechter Eingang mit Nahkampfscharte
 

 

  Im Bereich des rechten Eingangs befindet sich die Entgiftungsnische. Teilweise sind die Fliesen noch recht gut erhalten.

 

 

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