Pz.W.811

 

 

 

 

Baujahr:                    1935/36

Ausbaustärke:          B alt

Nutzfläche:               221,685 m²

Erhaltungszustand:  40%

 

 

 

 

Befährt man die Straße von Kursko (Kurzig) nach Chycina (Weissensee), so biegt man kurz vor dem erreichen des Ortseingangs rechts auf eine unbefestigte Straße ab. Auf dieser fährt man noch ca. 0,4 km entlang des südlichen Ufers des Höllengrundsees. Hier befindet sich auf einer kleinen Anhöhe, rechts der Straße das Pz.W.811.

Beim Panzerwerk 811 handelt es sich um eine zweistöckige Anlage. Das Werk weist einen starken Zerstörungsgrad auf und das Obergeschoss ist heute praktisch kaum noch vorhanden. Das Untergeschoss ist dagegen noch teilweise erhalten geblieben und kann erkundet werden. Sämtliche Panzerbauteile des Werkes wurden entfernt.

Wie die meisten Anlagen der Festungsfront, hatte auch diese eine eigene Stromversorgung (über Dieselaggregate) sowie Wasserversorgung (über Tiefbrunnen).

Das Pz.W.811 verfügte über folgende Bewaffnung:

 

 

Des Weiteren war das Werk mit einer Pak- Garage für die 3,7 cm Panzerabwehrkanone (Pak) ausgestattet. Diese Pak sollte bei Bedarf in Stellung gebracht werden.

Gelegen zwischen den natürlichen Hindernissen Höllengrund- See und Langer See, hatte das Panzerwerk die Aufgabe, die Landenge zwischen beiden Seen gegen einen Feinddurchbruch zu sichern.

 

 

 

Pz.W.811, Eingangsbereich, rechts die flankierende Eingangsverteidigung

 

 

 

Blick auf die Pak- Garage für die 3,7 cm Panzerabwehrkanone

 

 

 

 

 

 
 

Blick in das Untergeschoss des Panzerwerks

 
 

 

 

 
 

Blick durch die ehemalige flankierende Eingangsverteidigung mit Stahl- Schartenplatte 7P7

 
   

 

 
 

Der Notausstieg im Untergeschoss

 

 

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