Kasernenkomplex  in der Werkgruppe „Schill“

 

 

Der Kasernenkomplex befindet sich in zwei großen Betonröhren, welche stumpfwinklig aufeinander zulaufen. Die größere ist etwa 52 m lang und die kleinere 20 m. Beide Röhren sind durch eine Zwischendecke aus Beton in zwei Etagen unterteilt. Die untere ist mittels eines seitlichen Gangs durchgehend zu passieren, die obere ist durch Zwischenwände und Treppenhäuser unterteilt. Im vorderen und mittleren Teil der großen Röhre befinden sich Unterkünfte, Küche und Sanitärräume. Der hintere Teil (abgetrennt durch eine Tür) diente der Versorgung der Anlage mit Strom und Frischluft. Hier befanden sich in einem Maschinenhaus die Filteranlagen, drei Stromaggregate und  Betriebsstoffe. In der sich nun anschließenden kleineren Röhre befanden sich noch weitere Ruheräume für die Besatzung der Werkgruppe, sowie der Pumpenraum mit Tiefbrunnen. Als Besonderheit ist noch der Fußboden in den Ruheräumen zu erwähnen. Hierbei handelt es sich um einen schallschluckenden, rotfarbenen Estrich der zum Teil aus Sägespänen besteht.

 

 

Immer gut gelaunt – auf dem Weg zum Kasernenkomplex
   
 Mathi interessiert sich für ein Loch in der Wand
   

 Leider kein Nazi-Gold gefunden  - nur Sand und die Holzverschalung

 

   
im Hohlgang...
   
der seitliche Gang
   
Aufstieg zu den oberen Ruheräumen
   
Nahaufnahme einer Halterung für Schlafpritschen und dessen neue Nutzung
   
in der Kaserne ist die Luft sehr trocken...
   
Ruheraum mit Metallständer für Schlafpritschen
   
Küche im Untergeschoss
   

 

Übersicht der Werkgruppe Schill

 

weitere Fotos der Kaserne

     

Pz.W.754

 

Pz.W.757