Pz.W. 757

 

Baujahr:                   1938/39

Ausbaustärke:         B alt                                             

Nutzfläche:              204,01 m²

Erhaltungszustand: 50 %

 

Die Verteidigung des Werkes stützte sich auf 2 Sechsschartentürme 20P7, 1 Maschinengranatwerfer, 1 Flammenwerfer sowie einen Panzerturm zur Infanteriebeobachtung 52P8. Außerdem verfügte das Werk über eine flankierende Eingangsverteidigung mit einem MG hinter Schartenplatte 6P7. Das sehr kompakte Panzerwerk erstreckt sich über zwei Etagen. Im Obergeschoss befinden sich der Eingangsbereich, Bereitschaftsräume, Vorrats- und Munitionsräume sowie die Sanitäranlagen. Des Weiteren verfügte das Werk  zusätzlich zum Führerraum noch über einen separaten Planraum, der dem  Panzerturm zur Infanteriebeobachtung 52P8 vorgelagert war. Leider ist das Obergeschoss stark zerstört und die Raumaufteilung lässt sich teilweise schlecht erkennen. Beachten sollte man vor allen die Reste der Schartenplatte 6P7, den Flammöltank  und die Bunkerdecke, welche infolge Sprengwirkung um ca. 2 m versetzt ist. Der Zugang zum Untergeschoss gestaltet sich etwas abenteuerlich, aber mit etwas turnerischem Geschick ist auch das möglich. Die untere Etage ist von bedeutend kleinerer Fläche. Hier befanden sich ein Munitionsraum, die Klärgrube sowie der Raum für das Flammöl und die Pressluft des Flammenwerfers. Einen großen Platz nimmt jedoch der Raum über dem Treppenschacht zum Hohlgang ein. Von hier führt eine Betontreppe in einen etwa 15m tiefen Schacht auf die untere Sohle der Werkgruppe. Wie man hier sieht sind die Arbeiten jedoch nicht zu Ende geführt worden. In unmittelbarer Nähe  befindet sich ein weiterer Munitionsraum und der 150 m lange Gang führt in Richtung unterirdischer Kaserne sowie weiter zum Pz.W. 754.

 

Blick auf das zerstörte Pz.W.757
   
Stahlring 420P9 für F.N.Gerät (Flammenwerfer)
   
Stahlring 420P9 für F.N.Gerät (Flammenwerfer)
   
der zerstörte Eingangsbereich und die flankierende Eingangsverteidigung
   
flankierende Eingangsverteidigung
   

im Innern der flankierenden Eingangsverteidigung – Reste der Schartenplatte 6P7

   
Nahaufnahme der Schartenplatte 6P7 mit einer Stärke von 20 cm!
   
Abstieg in den techn. Raum unter dem Flammenwerfer
   
auf diesem Winkel war der Flammenwerfer installiert – recht erkennt man den Flammölbehälter
   
im Innern der zerstörten Anlage – an der Decke die Unterseite des Stahlrings 420P9 für F.N.Gerät
   

Nahaufnahme des Stahlrings 420P9 mit den Resten der Mechanik zum Ein- und Ausfahren des Flammenwerferrohrs

   
Reste der Waschbeckenanlage
   
Pierre beim Hinabstieg ins Untergeschoss
   
im Untergeschoss – die zerstörte Treppe und links der Notbehelf
   
Raum Über dem Treppenschacht
   
Blick in den Treppenschacht
   

Treppe im Schacht – Achtung hier gibt es kein Geländer!

 

   
Blick nach Oben
   
Zugang zum Hohlgang – wie man sieht ist nicht alles fertig betoniert worden
   
Blick aus der anderen Richtung
   
Ende des Hohlgangs unter dem Pz.W. 757
   
Zugang zum Munitionsraum unterhalb des Pz.W.
   
Durchgang zum Treppenschacht – auf beiden Seiten befinden sich Öffnungen im Beton
   
Blick in die linke Öffnung
   
Durchgang von der Schachtseite aus
   
Zugang zur Schachtsohle
   

Lüftungsrohre im Untergeschoß des Pz.W.

 

 

Übersicht der Werkgruppe Schill

 

Pz.W.754

 

 

 

Kaserne