Pz.W. 646

 

Baujahr:                  1936/37

Ausbaustärke:         B alt

Nutzfläche:             289,00 m²

Erhaltungszustand: 90 %

Eine sehr große, wenn auch nur einstöckige, Anlage ist das Pz.W. 646. Man erreicht es über die Straße von Rokitnica nach Skape. Etwa 1km hinter Rokitnica geht links der Straße ein kleiner Weg in den Wald und nach einigen Metern erreicht man eine große abgeholzte Fläche im Wald. Hier sieht man das Pz.W. 646 als etwas erhöhten Punkt im Gelände. Entstanden ist die Anlage in den Jahren 1936/37 im Zuge der Errichtung der Nischlitz-Obra Linie. Das Werk hatte die Aufgabe, den davor liegenden Kanal 605 und das Stauwerk 606 zu decken. Dafür war das Pz.W. mit einem Maschinengranatwerfer M19, einem Dreischartenturm 2P7,einem Sechsschartenturm 20P7 und einem Panzerturm zur Infanteriebeobachtung 52P8 ausgestattet. Zur Eigenversorgung besaß es zwei Stromerzeuger und einen Tiefbrunnen. Der Zugang, gedeckt durch eine Eingangsverteidigung mit Schartenplatte 7P7, erfolgt über zwei parallele Eingänge, welche in eine Hauptgasschleuse führen. Im Bereich des linken Eingangs befinden sich sogar noch Reste der Entgiftungsnische. Über die Wache erreicht man einen etwa U-förmigen Hauptgang, welcher die wichtigsten Teile des Bunkers mit einander verbindet. Obwohl bis auf die Schartenplatte 7P7 fast alle Panzerteile entfernt wurden, lohnt  sich ein Besuch allein schon wegen der Größe des Werks. Jedoch ist der Zugang nur über den gesprengten Dreischartenturm möglich, da die Fallgrubenabdeckungen, wie so oft, fehlen.

Die nachfolgenden Aufnahmen stammen aus dem Jahr 2001, damals fotografierten wir noch analog bzw. mit einer 1,1 MP Rollei. Dementsprechend ist auch die Bildqualität...

       
       
       
       
   
       

 

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