Pz.W. 657

 

   Baujahr:                1935

  Ausbaustärke:       B alt

  Nutzfläche:           153,38 m²                                            

  Erhaltungszustand: 90 %

 

Verlässt man gleich hinter dem Bauwerk 602 die Straße, biegt nach rechts in nordwestliche Richtung auf einen Feldweg ein und schlägt sich nach ein paar Metern links durch den Wald, so erreicht man auf einer kleinen Lichtung das 
Pz.W. 657. Hierbei handelt es sich um eine einstöckige Anlage aus der Nischlitz-Obra-Linie, welche das Bauwerk 602 und die Kipprollbrücke 602 decken sollte. Dazu besaß das Panzerwerk einen Dreischartenturm 2P7 und einen Sechsschartenturm 20P7.

Der Zugang zur Anlage erfolgte über zwei Eingangsschleusen, welche in einen großen Wachraum münden. Von hier aus gelangt man über einen T-förmigen Flur in die verschiedenen Bereiche des Bunkers. Geht man nach links, so erreicht man den Versorgungstrakt mit Maschinen-und Lüfterraum, sowie Wasserversorgung. Auf geradem Weg erreicht man den Dreischartenturm und in Richtung rechts gehend kommt man zum Sechsschartenturm. Des weiteren befinden sich auf beiden Seiten der Flure Ruheräume, Verbandsraum, Küche, Nachrichtenraum und Führerraum, Bereitschaftsraum und eine weitere Wache mit Waschraum und Abort.

Zur Besichtigung des Werkes ist es ratsam, über die Eingangsverteidigung einzusteigen, da die Fallgrubenabdeckungen nicht mehr vorhanden sind. Ansonsten befindet sich die Anlage in einem guten Zustand. Im Inneren sieht man im Bereich der Wache einen noch sehr gut erhaltenen Mechanismus zum Betätigen der Fallgrubenabdeckung.           

 

 

Pz.W.657 Erik beim Einstieg in die Eingangsverteidigung

 

 

 

 

 

Pz.W.657 Fallgrube und Mechanik zur Bedienung der Fallgrubenabdeckung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Pz.W.657 Mechanik der Fallgrubenabdeckung im Detail